Interview mit Wolfgang A. Elfers – Gründer vom Schmucklabel Elfcraft

Interview mit Wolfgang A. Elfers – Gründer vom Schmucklabel Elfcraft

Ich kann diesen Text nicht anders beginnen, als mit dem Satz: WOW…ich bin sehr stolz auf das Interview mit Wolfgang. Der Gründer des Hamburger Schmucklabels Elcraft hat es in meinen Augen geschafft….Rock ’n Roll in Form von Schmuck sichtbar zu machen. Elfcraft-Schmuck lebt von Gegensätzen, die sich auf unwiderstehliche Weise anziehen. Die Stücke sind derbe mit filigranen Details. Sie sehen rockig aus und edel zugleich. Die unverwechselbaren Kreationen sind dominant aber nie too much. Wer diese Schmuckmarke trägt, entscheidet sich nicht nur für ein Produkt, sondern für ein Lebensgefühl. So…und jetzt genug von mir…ich glaube, ich kann es gar nicht mehr verheimlichen, dass ich ein grosser Elfcraft-Fan bin. Viel Spass beim Interview:

1. Wie ist Elfcraft entstanden?

Auch als Kerl dekoriere ich mich gerne. Das ist immer schon so gewesen. Nur hat es lange Zeit einfach keinen coolen, richtig derben Schmuck für echte Männer gegeben. Also wurde ich meines eigenen Glückes (Silber)-Schmied. 1996 gründete ich das Label „ElfCraft“. Benannt nach meinem Spitznamen „Elfe“. „Eine Elfe, die Motorrade fährt“, schiebt er gleich grinsend hinterher.

2. Welche Inspirationsquellen spielen eine Rolle beim Entwerfen von Elfcraft-Schmuck?

Immerwährende Reflexion mit dem Spiegel des „Rock“ auf Zeitgeist und Avantgarde. Es geht doch um das non-konformistische, vielleicht sogar expressionistisches Lebensgefühl. Emotionen sind das, um was es geht. Rock ´n Roll im Blut. Der Spirit, die Freiheit der Phantasie, der „Garden at night“, in dem Alles wächst und neue Blüten hervorbringt. Eine Perspektive, die über das vorgezeichnete Vorbehalte und den Konformismus hinausgeht. Eben die individuellen Facetten jedes Menschen hervorhebt… und der Fantasie die Freiheit lässt.

Ob es sich nun um den Biker oder den Banker handelt, nur die gelebte Freiheit, die individuelle Darstellung der Lebenseinstellung entscheidet.
Hierbei ist natürlich auch der Schmuck mehr als nur zum Schmücken da, eher ein Aspekt der bewussten Darstellung „I love Rock´n Roll“ oder das Bewusstsein, den „Talisman of Power“ zu besitzen. Hierbei spielen die Form sowie die verwendeten Steine ihre Spezielle Rolle… und das Alles ist natürlich auch ständig im Fluss. Panta Rei – es geht immer weiter, ständig mache ich neue Modelle, die doch alle die selbe Botschaft tragen. Believe in your dreams !
Einflüsse , wie Mode und Zeitgeist, aber auch History sind natürlich Reflektoren, die Spaß machen, sich mit Ihnen zu beschäftigen.

3. Wie findest du die Entwicklung von Fashion Blogs und Social Media in der Modewelt?

Klasse, das auf diese Art und Weise doch ein viel direkterer Draht zum Kunden zustande kommt. Dies ist natürlich eine weitere Quelle der Inspiration und sollte kontinuierlich weiterentwickelt werden.

4. Hast du dir Ziele gesetzt für Elfcraft in 2014?

Immer noch und immer wieder unsere ganz spezielle „Elfenlilie“, die mit ihren fünf Blütenblättern, die auf die Ur-lilie Bezug nimmt (Florenz, Medici) und die wir sogar patentrechlich geschützt bekommen haben. Es macht mir auch immer wieder Freude, dieses Symbol der edlem Wahrheit und Freude
neu zu gestalten.Ebenso geschützt ist unsere Botschaft an die Welt „Believe in your dreams“, die bei vielen Teilen vorn, oder auch nur auf der Rückseite zu lesen ist. Ein wichtiges neues Thema ist große, edle Steine mit neuen ungewöhnlichen Schliffen sowie neuen schwere Rahmen, archaisch inspiriert. In Steinen steckt etwas magisches, eine Kraft, die man zu seinem „Talisman of power“ werden lassen kann.

5. Hast du ein Lebensmotto? Bitte verraten…

„Believe in your Dreams“ ist die zentrale Botschaft der Kollektion. Der Glaube an die eigene Kraft, die Erfüllung von Sinnlichkeit und Träumen wird durch den eingearbeiteten „Elfenstein“ aus echtem Meteorit verstärkt. Elfers: „In jedem dieser Steine befindet sich das Fragment einer Sternschnuppe. Die eingefangene Energie der Sternschnuppe verleiht die Kraft, den eigenen Weg zu gehen.“

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